Flax

Flachsfasern als Rohstoff für neuen Säulenfuß

Das Tischprogramm Flax ist in zwei Höhen erhältlich: einer Standard- und einer Stehhöhe.

Wie auch die Sitzschale des Stuhls Hemp, ist der Säulenfuß von Flax zu 100 % pflanzlich, biologisch und recyclingfähig. Der Säulenfuß aus Flachs und Bioharz wird in einem ganz besonderen Verfahren hergestellt. Beim Filament-Winding-Verfahren werden Fasern, in diesem Fall Flachsfasern, unter Spannung um eine rotierende Form gewickelt. Das Ergebnis ist ein schöner, auffälliger, dreidimensional gespannter Säulenfuß, auf den eine Tischplatte montiert wird.

Der Rohstoff

Der Name sagt es schon: der wichtigste Rohstoff dieses Tisches ist Flachs. Flachs und Hanf haben vergleichbare Eigenschaften. Beide Pflanzen sind sehr robust, werden regional angebaut und können bereits einige Monate nach der Aussaat geerntet werden. Äußerlich ähneln sich die Pflanzen aber überhaupt nicht. Hanfpflanzen können drei bis vier Meter hoch werden, während Flachs eine nur ca. 50 cm hohe zarte Pflanze mit kleinen blauen Blüten ist.

Das Verfahren

Flachs (auch Faserlein genannt) wird Ende März / Anfang April ausgesät. Ende Juni leuchten die himmelblauen, manchmal auch lila, Blüten auf dem Feld. Mitte Juli werden die Pflanzen „gerauft“. Dabei wird die Pflanze samt der Wurzel maschinell aus dem Boden gezogen, um möglichst lange Fasern zu ernten. Anschließend werden die Pflanzen nicht gleich abtransportiert, sondern auf dem Feld abgelegt. Dort findet die sogenannte Tauröste statt, ein Gärungsprozess, bei dem die Gefäßbündel getrennt und die Fasern freigelegt werden. Der angewelkte Flachs wird maschinell geklopft und gebrochen, um die holzigen Bestandteile zu entfernen und die weichen, langen Fasern freizulegen, die zu Ballen gepresst werden. Dies sind die großen Rundballen, die man auf dem Feld liegen sieht.

Anschließend wird das Flachs versponnen. Durch mehrmaliges Kämmen in Kardiermaschinen mit immer feineren Nadeln erhält man immer feinere Flachsfasern. Danach werden die Fasern aufgenommen und kreuzweise auf einen Rahmen gelegt. So entsteht ein gekämmtes Leinenband, das als Flachsfaden auf eine Spule gewickelt wird.

Die Produktion

Der Flachsfaden wird in unserem Werk in Emmen auf eine Spule gelegt und durch ein mit Bioharz gefülltes Bad gezogen. Dann wird der getränkte Flachsfaden mit dem Filament-Winding-Verfahren straff um eine Form gewickelt. Das fertig gewickelte Produkt härtet auf der Form im Ofen aus. Nach dem Aushärten wird die Form entfernt und die Tischplatte auf den Säulenfuß montiert. Weiter wird der Flachs nicht bearbeitet.

Produktinformationen

Flax ist eine moderne Tischserie für Besucher-, Konferenz- und Besprechungsräume, macht sich aber auch gut in Büros.

Technische Daten

  • Gestell: Faserverbundwerkstoff aus Flachs und Bioharz
  • Platte: 25 mm stark
    Ø 140 cm (bei 75 cm Höhe), Ø 80 mm (bei 110 cm Höhe)
  • Tischhöhe 75 cm und 110 cm
  • Befestigungsmaterial pulverbeschichtet schwarz, RAL 9011

Materialien Tischplatten

  • 25 mm PEFC™-Platte, melaminbeschichtet mit LaserTec Kantenbearbeitung
  • 25 mm PEFC™-HPL mit LaserTec Kantenbearbeitung
  • Farben gem. Farbkarte „Dekore Kernkollektion“ und „Dekore Trendkollektion“

Vollständige Beschreibung des Tisches Flax: siehe Produktblatt unter „Dokumente“

Optionen

  • keine

LaserTec

NEN

Flax ist lokal entworfen, entwickelt und hergestellt.

Lokal produziert: Das Besondere an Vepa ist, dass sämtliche Produkte in unseren eigenen lokalen Werken hergestellt werden. Mit eigenen Holz-, Blech-, Stahlrohr-, Pulverbeschichtungs-, Lackier-, Polster- und Endmontageabteilungen vereinigen wir den gesamten Herstellungsprozess unter einem Dach. Durch Produktion in Kundennähe bleiben die Lieferabstände klein und der CO2-Ausstoß minimal.

LZA: Mit von unabhängigen Instituten erstellten Lebenszyklusanalysen (LZA) können wir die Umweltbelastung eines Produkts darstellen. Bereits bei der Produktentwicklung eine LZA durchzuführen hilft uns bei der Optimierung späterer Entwürfe. Außerdem lassen sich durch die LZA die wichtigsten umweltrelevanten Faktoren ermitteln. Diese Faktoren nutzen wir dann als Ausgangspunkt für Neuentwürfe oder als Referenzpunkte für Verbesserungen. Die Lebenszyklusanalyse erfolgt gemäß der Norm ISO 14044.

FSC® und PEFC: Vepa verwendet ausschließlich zertifiziertes Holz. Die Qualitätssiegel FSC® und PEFC stehen für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Nachhaltige Waldbewirtschaftung erfüllt drei Bedingungen: sie berücksichtigt Umweltbelange, respektiert soziale Aspekte wie die Rechte lokaler Bevölkerungsgruppen und Waldarbeiter und sie ist wirtschaftlich erfolgreich. Außerdem ist Holz von Natur aus der ideale biobasierte Rohstoff.

TPAC (Timber Procurement Assessment Committee): Gemäß den niederländischen Vorgaben für die nachhaltige öffentliche Beschaffung muss Holz oder in Produkten verarbeitetes Holz den Dutch Procurement Criteria for Timber genügen. Die Qualitätssiegel FSC® en PEFC erfüllen diese Kriterien gleichermaßen.

Kriterien für die nachhaltige öffentliche Beschaffung: Vepa erfüllt diese vom niederländischen Staat erstellten Kriterien. Die landesweit gültigen Kriterien für die nachhaltige öffentliche Beschaffung von Büromobiliar sind (auf Englisch) im staatlichen MVI-criteriatool einsehbar (https://www.mvicriteria.nl/en/webtool).

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